CCC 1083
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Von daher versteht man die doppelte Dimension der christlichen Liturgie als Antwort des Glaubens und der Liebe auf die „geistlichen Segnungen", mit denen der Vater uns beschenkt. Mit ihrem Herrn vereint und „vom Heiligen Geist erfüllt" (Lk 10,21) dankt die Kirche einerseits in Anbetung, Lobpreis und Danksagung dem Vater „für sein unfaßbares Geschenk" (2 Kor 9, 15). Andererseits hört die Kirche bis zur vollen Erfüllung des göttlichen Heilsplanes nicht auf, dem Vater „von seinen Gaben die Opfergabe" darzubringen und ihn anzuflehen, den Heiligen Geist auf die Opfergabe, auf die Kirche, auf die Gläubigen und auf die ganze Welt herabzusenden, damit durch die Gemeinschaft mit dem Tod und der Auferstehung Christi, des Hohenpriesters, und durch die Macht des Geistes diese göttlichen Segnungen „zum Lob seiner herrlichen Gnade" (Eph 1,6) lebendige Frucht bringen.
Das ganze Kapitel lesen 1. Das Pascha-Mysterium in der Zeit der Kirche ¶1077–1134