CCC 1094
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Auf der Harmonie der beiden Testamente[Vgl. DV 14-16] baut die österliche Katechese des Herrn [Vgl. Lk 24, 13-49] und später diejenige der Apostel und der Kirchenväter auf. Diese Katechese enthüllt, was unter dem Buchstaben des Alten Testamentes verborgen lag: das Mysterium Christi. Sie wird als „typologisch" bezeichnet, weil sie das von Christus gebrachte Neue von den „Gestalten" [Typen] her offenbart, die ihn in den Geschehnissen, Worten und Sinnbildern des Alten Bundes ankündigten. Wenn man sie im Geist der Wahrheit von Christus her neu sieht, werden diese „Vorausbilder" enthüllt [Vgl. 2 Kor 3,14-16]. Die Sintflut und die Arche Noachs deuteten im voraus auf das Heil durch die Taufe [Vgl. 1 Petr 3,21]4, desgleichen die Wolke und der Durchzug durch das Rote Meer. Das Wasser aus dem Felsen war ein Vorausbild der geistlichen Gaben Christi [Vgl. 1 Kor 10,1-6]; das Manna in der Wüste wies im voraus auf die Eucharistie, das „wahre Brot vom Himmel" (Joh 6,32) hin.
Das ganze Kapitel lesen 1. Das Pascha-Mysterium in der Zeit der Kirche ¶1077–1134