CCC 1165

Wenn die Kirche das Mysterium Christi feiert, ist in ihrem Beten immer wieder ein Wort zu hören: heute! - in Entsprechung zum Gebet, das der Herr sie gelehrt hat [Vgl. Mt 6,11] und zum Ruf des Heiligen Geistes [Vgl. Hebr 3,7-4,11; Ps 95,7]. Dieses „Heute" des lebendigen Gottes, in das der Mensch einzutreten berufen ist, ist „die Stunde" des Pascha Jesu, das die ganze Geschichte durchzieht und trägt.

„Das Leben hat sich auf alle Wesen ausgebreitet und alle sind von einem großen Licht erfüllt. Der Aufgang der Aufgänge dringt ins Weltall ein, und der, der schon ‚vor dem Morgenstern‘ und vor den Gestirnen da war, unsterblich und unendlich, der große Christus, strahlt auf alle Wesen heller als die Sonne. Für uns, die an ihn glauben, bricht deshalb ein langer, ewiger lichter Tag an, der nie ein Ende hat: das mystische Pascha" (Hippolyt, pasch. 1-2).

Das ganze Kapitel lesen 2. Die Sakramentale Feier des Pascha-Mysteriums ¶1135–1209