CCC 1503
© Libreria Editrice Vaticana Quelle: vatican.va
Das Mitleid Christi mit den Kranken und seine Heilungen von Krankheiten jeder Art [Vgl. Mt 4,24.] sind ein offensichtliches Zeichen dafür, daß „Gott ... sich seines Volkes angenommen" hat (Lk 7,16) und daß das Reich Gottes ganz nahe ist. Jesus hat die Macht, nicht nur zu heilen, sondern auch Sünden zu vergeben [Vgl. Mk 2,5-12]. Er ist gekommen, den ganzen Menschen - Seele und Leib - zu heilen. Er ist der Arzt, den die Kranken nötig haben [Vgl. Mk 2,17]. Sein Mitleid mit allen Leidenden geht so weit, daß er sich mit ihnen identifiziert: „Ich war krank, und ihr habt mich besucht" (Mt 25,36). Seine besondere Liebe zu den Kranken bewog die Christen, durch alle Jahrhunderte sich all derer anzunehmen, die körperlich oder seelisch leiden. Sie spornte zu unermüdlichen Anstrengungen an, deren Los zu erleichtern.
Das ganze Kapitel lesen 2. Die Sakramente der Heilung ¶1420–1532
Zitiert in 2
- ¶1503 Fragen(After a diagnosis
When the illness is in the mind)