CCC 1571

Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil hat die lateinische Kirche den „Diakonat als eigene und beständige Stufe der Hierarchie" wiederhergestellt (LG 29). Die Ostkirchen hatten stets an ihm festgehalten. Dieser ständige Diakonat, der auch verheirateten Männern übertragen werden kann, stellt für die Sendung der Kirche eine wichtige Bereicherung dar. Es ist angebracht und nützlich, daß Männer, die in der Kirche, sei es im liturgischen und pastoralen Leben, sei es in sozialen und karitativen Werken, einen wahrhaft diakonalen Dienst erfüllen, „durch die von den Aposteln her überlieferte Handauflegung gestärkt und dem Altare enger verbunden werden, damit sie ihren Dienst mit Hilfe der sakramentalen Diakonatsgnade wirksamer erfüllen können" (AG 16).

Das ganze Kapitel lesen 3. Die Sakramente des Dienstes für die Gemeinschaft ¶1533–1666