CCC 1736

Jede direkt gewollte Tat ist dem Handelnden anzurechnen. So richtet der Herr an Eva nach dem Sündenfall im Garten die Frage: „Was hast du da getan?" (Gen 3,13). Die gleiche Frage stellt er Kain [Vgl. Gen 4,10]. Der Prophet Natan stellt sie dem König David nach dem Ehebruch mit der Frau des Urija und dessen Ermordung [Vgl Sam 12,7-15]. Eine Handlung kann indirekt willentlich sein, und zwar dann, wenn sie infolge einer Fahrlässigkeit in bezug auf etwas geschieht, das man hätte wissen oder tun müssen. Ein Beispiel dafür ist ein Unfall aus Unkenntnis der Verkehrsregeln.

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