CCC 186
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Von Anfang an hat die apostolische Kirche ihren Glauben in kurzen, für alle maßgebenden Formeln ausgedrückt und weitergegeben [Vgl. etwa Röm 10,9; 1 Kor 15,3-5]. Schon sehr bald aber wollte die Kirche das Wesentliche ihres Glaubens auch in organische, gegliederte Zusammenfassungen einbringen, die vor allem für die Taufbewerber bestimmt waren:
,,Nicht menschliche Willkür hat diese Zusammenschau des Glaubens verfaßt, sondern die wichtigsten Lehren der ganzen Schrift sind in ihr zusammengestellt zu einer einzigen Glaubenslehre. Gleichwie der Senfsamen in einem kleinen Körnlein die vielen Zweige birgt, so enthält diese Zusammenfassung des Glaubens in wenigen Worten alle religiösen Kenntnisse des Alten und des Neuen Testamentes" (Cyrill v. Jerusalem, catech. ill. 5,12).
Das ganze Kapitel lesen 2. Das Christliche Glaubensbekenntnis ¶185–1065