CCC 202

Jesus selbst bekräftigt, daß Gott ,,der einzige Herr" ist und daß man ihn mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit allen Gedanken und aller Kraft lieben soll [Vgl. Mk 12,29-30.]. Gleichzeitig gibt er zu erkennen, daß er selbst ,,der Herr" ist [Vgl. Mk 12,35-37.]. Zwar ist das Bekenntnis ,,Jesus ist der Herr" das Besondere des christlichen Glaubens. Es widerspricht jedoch dem Glauben an den einen Gott nicht. Auch der Glaube an den Heiligen Geist, ,,der Herr ist und lebendig macht", bringt in den einzigen Gott keine Spaltung:

,,Wir glauben fest und bekennen aufrichtig, daß nur Einer der wahre, ewige, unermeßliche und unveränderliche, unbegreifliche, allmächtige und unaussprechliche Gott ist, der Vater, Sohn und Heilige Geist: zwar drei Personen, aber eine Wesenheit, Substanz oder gänzlich einfache Natur" (4. K. im Lateran: DS 800).

Das ganze Kapitel lesen 1. Ich Glaube an Gott den Vater" ¶198–421