CCC 2085
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Der eine und wahre Gott offenbart seine Herrlichkeit zunächst dem Volk Israel [Vgl. Ex 19,16-25; 24, 15-18.]. Mit der Offenbarung Gottes wird auch die Berufung und das wahre Wesen des Menschen geoffenbart. Der Mensch ist berufen, Gott zu bezeugen, indem er so handelt, wie es seiner Erschaffung „nach dem Bilde Gottes" und seiner Gottähnlichkeit entspricht. Der hl. Justin der Märtyrer sagt (um 155) zu einem gelehrten Juden: „Es wird nie ein anderer Gott sein, Tryphon, noch war von Ewigkeit her ein anderer Gott als der, der dieses Weltall gemacht und geordnet hat. Wir glauben ferner, daß unser Gott kein anderer ist als der eurige, daß er vielmehr der gleiche ist wie der, der eure Väter aus Ägypten geführt hat ‚mit starker Hand und erhobenem Arm‘. Auch setzen wir unsere Hoffnung auf keinen anderen Gott - es gibt ja keinen anderen -‚ sondern auf denselben wie ihr, auf den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs" (Justin, dial. 11,1).