CCC 2112
© Libreria Editrice Vaticana Quelle: vatican.va
Das erste Gebot verurteilt die Vielgötterei. Es verlangt vom Menschen, nur an Gott, nicht an andere Götter zu glauben und außer dem einen Gott keine anderen Gottheiten zu verehren. Die Schrift mahnt beständig zur Zurückweisung der Götzen. Diese „sind nur Silber und Gold, ein Machwerk von Menschenhand. Sie haben einen Mund und reden nicht, Augen und sehen nicht." Diese kraftlosen Götzen machen kraftlos: „Die sie gemacht haben, sollen ihrem Machwerk gleichen, alle, die den Götzen vertrauen" (Ps 115,4_5.8) [Vgl. Jes 44,9-10; Jer 10,1-16; Dan 14,1-30: Bar 6; Weish 13,1-15,19]. Gott hingegen ist der „lebendige Gott" (z. B. Jos 3,10 und Ps 42,3), der Leben schafft und in die Geschichte eingreift.
Zitiert in 1
- ¶2112 Fragen(Superstition and inherited practice)