CCC 2566

Der Mensch ist auf der Suche nach Gott. Durch die Schöpfung ruft Gott jedes Wesen aus dem Nichts ins Dasein. „Mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt" (Ps 8,6), ist der Mensch, wie schon vor ihm die Engel, fähig anzuerkennen: „Herr, unser Herrscher, wie gewaltig ist dein Name auf der ganzen Erde" (Ps 8,2). Selbst nachdem der Mensch durch seine Sünde die Ähnlichkeit mit Gott verloren hat, bleibt er nach dem Bilde seines Schöpfers geschaffen. Er behält das Verlangen nach Gott, der ihn ins Dasein ruft. Alle Religionen zeugen von diesem Suchen, das dem Wesen des Menschen entspricht [Vgl. Apg 17,27].

Das ganze Kapitel lesen 1. Die Offenbarung des Gebetes ¶2566–2649