CCC 2569
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Das Gebet lebt zunächst aus den Wirklichkeiten der Schöpfung. Die ersten neun Kapitel des Buches Genesis schildern diese Beziehung zu Gott als Darbringung der Erstlinge der Herde durch Abel [Vgl. Gen 4,4], als Anrufung des göttlichen Namens zur Zeit des Enosch [Vgl. Gen 4,26 ] und als „Weg mit Gott" (Gen 5,24). Das Opfer Noachs ist Gott angenehm; Gott segnet Noach und durch ihn die ganze Schöpfung [Vgl. Gen 8,20-9, 17], weil er ein rechtschaffenes und untadeliges Herz hat; auch er „ging seinen Weg mit Gott" (Gen 6,9). Diese Art des Gebetes wird von vielen Gerechten aller Religionen gepflegt. In seinem unerschütterlichen Bund mit allen Lebewesen [Vgl. Gen 9,8-16] ruft Gott die Menschen immerfort zum Gebet auf. In besonderer Weise wird das Gebet im Alten Testament seit der Zeit unseres Vaters Abraham geoffenbart.
Das ganze Kapitel lesen 1. Die Offenbarung des Gebetes ¶2566–2649