CCC 2572

Als letzte Läuterung seines Glaubens wird von Abraham, „der die Verheißungen empfangen hatte" (Hebr 11, 17), verlangt, den Sohn zu opfern, den Gott ihm geschenkt hat. Sein Glaube wankt nicht: „Gott wird sich das Opferlamm aussuchen" (Gen 22,8), sagt Abraham, denn „er verließ sich darauf, daß Gott sogar die Macht hat, Tote zum Leben zu erwecken" (Hebr 11,19). So ist der Vater der Glaubenden [Vgl. Gen 18,16-33] Gott Vater ähnlich, der seinen eigenen Sohn nicht verschonen, sondern für uns alle hingeben wird [Vgl. Röm 8,32]. Das Gebet macht den Menschen wieder Gott ähnlich und läßt ihn an der Macht der Liebe Gottes teilhaben, die Vielen rettet.

Das ganze Kapitel lesen 1. Die Offenbarung des Gebetes ¶2566–2649