CCC 258
© Libreria Editrice Vaticana Quelle: vatican.va
Die gesamte göttliche Ökonomie ist das gemeinsame Werk der drei göttlichen Personen. So wie die Dreifaltigkeit ein und dieselbe Natur hat, so hat sie auch nur ein und dasselbe Wirken [Vgl. 2. K. v. Konstantinopel 553: DS 421.]. ,,Der Vater und der Sohn und der Heilige Geist sind nicht drei Ursprünge der Schöpfung, sondern ein Ursprung" (K. v. Florenz 1442: DS 1331). Und doch wirkt jede göttliche Person das gemeinsame Werk gemäß ihrer persönlichen Besonderheit. Im Anschluß an das Neue Testament [Vgl. 1 Kor 8,6.]bekennt die Kirche: Es ist ,,ein Gott und Vater, aus dem alles, ein Herr Jesus Christus, durch den alles, und ein Heiliger Geist, in dem alles" ist (2. K. v. Konstantinopel 553: DS 421). Vor allem die göttlichen Sendungen der Menschwerdung und der Spendung des Heiligen Geistes lassen die Eigenarten der göttlichen Personen zutage treten.
Das ganze Kapitel lesen 1. Ich Glaube an Gott den Vater" ¶198–421