CCC 2581
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Der Tempel sollte für das Volk Gottes der Ort der Einübung in das Gebet sein. Die Wallfahrten, die Feste und die Opfer, das Abendopfer, der Weihrauch und die „Schaubrote" waren Zeichen der Heiligkeit und Herrlichkeit des erhabenen und doch ganz nahen Gottes. Sie waren Aufrufe zum Gebet und Wege des Gebetes. Aber der äußere Vollzug der religiösen Handlungen verleitete das Volk oft zu einem nur noch äußerlichen Kult. Es bedurfte der Erziehung im Glauben und der Bekehrung des Herzens. Dies war die Aufgabe der Propheten vor und nach dem Exil.
Das ganze Kapitel lesen 1. Die Offenbarung des Gebetes ¶2566–2649