CCC 2589
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In den Psalmen kommt viel Gemeinsames zum Ausdruck. Dazu gehören die Schlichtheit und die Spontaneität des Betens und das Verlangen des Betenden nach Gott, das er mit allem, was in der Schöpfung gut ist, teilt. In den Psalmen wird auch die schwierige Lage des Glaubenden ausgedrückt, der wegen seiner Liebe zum Herrn zahlreichen Feinden und Versuchungen ausgesetzt ist, der aber im Warten auf das, was der treue Gott tun wird, der Liebe des Herrn gewiß bleibt und sich dessen Willen überläßt. Der Grundzug des Psalmengebetes ist das Lob, und der Titel dieser Sammlung entspricht dem, was sie uns bietet: „Lobgesänge". Für den Gottesdienst der Gemeinde zusammengestellt, lassen die Psalmen den Aufruf zum Gebet vernehmen und singen zur Antwort: „Hallelu-Ja!", „Preiset den Herrn!".
„Was gibt es Besseres als einen Psalm? Deshalb sagt David sehr treffend: ‚Lobet den Herrn, denn der Psalm ist etwas Gutes; unserem Gott sei liebliches, schönes Lob!‘ Und das stimmt. Der Psalm ist ja eine vom Volk gesprochene Preisung, ein Lob Gottes durch die Versammlung, Beifall von allen, gemeinsam gesprochenes Wort, Stimme der Kirche, wohlklingendes Glaubensbekenntnis (Ambrosius, Psal. 1,9).
Das ganze Kapitel lesen 1. Die Offenbarung des Gebetes ¶2566–2649