CCC 2600
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Das Evangelium nach Lukas hebt das Wirken des Heiligen Geistes und den Sinn des Gebetes für den Auftrag Jesu hervor. Jesus betet jeweils vor den entscheidenden Schritten seiner Sendung: bevor der Vater ihn bei der Taufe [Vgl. Lk 3,21] und der Verklärung [Vgl. Lk 9,28] bezeugt und bevor er durch sein Leiden den liebenden Ratschluß des Vaters erfüllt [Vgl. Lk 22,41-44]. Jesus betet auch vor den für die Sendung seiner Apostel entscheidenden Schritten: bevor er die Zwölf auswählt und beruft [Vgl. Lk 6,12]; bevor Petrus ihn als den „Messias Gottes" bekennt [Vgl. Lk 9,18-20]; schließlich betet er darum, daß der Glaube des Hauptes der Apostel in der Versuchung nicht wanke [Vgl. Lk 22,32]. Im Beten des Herrn vor den Heilsereignissen, die der Vater ihm zu vollbringen aufträgt, überläßt sich sein menschlicher Wille demütig und vertrauend dem liebenden Willen des Vaters.
Das ganze Kapitel lesen 1. Die Offenbarung des Gebetes ¶2566–2649