CCC 2610

Im Gebet zum Vater dankt Jesus, noch bevor er dessen Gaben empfängt. So lehrt er uns, in derselben kindlichen Kühnheit zu handeln: „Alles, worum ihr betet und bittet - glaubt nur, daß ihr es schon erhalten habt" (Mk 11,24). Dies macht die Kraft des Gebetes aus, denn „alles kann, wer glaubt" (Mk 9,23) und in diesem Glauben „nicht zweifelt" (Mt 21,21). Sosehr Jesus über den „Unglauben" (Mk 6,6) seiner Angehörigen und die „Kleingläubigen" unter seinen Jüngern (Mt 8,26) betrübt ist, sosehr ist er auch von Bewunderung erfüllt über den „großen Glauben" des römischen Hauptmanns (Mt 8,10) und der kanaanäischen Frau [Vgl. Mt 15.28].

Das ganze Kapitel lesen 1. Die Offenbarung des Gebetes ¶2566–2649