CCC 2613
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Der hl. Lukas überliefert uns drei wichtige Gleichnisse über das Gebet: Das erste handelt vom aufdringlichen Freund [Vgl. Lk 11,5-13] und fordert zu inständigem Gebet auf: „Klopft an, dann wird euch geöffnet". Dem, der so betet, wird der Vater im Himmel geben, was er benötigt, vor allem den Heiligen Geist, den Inbegriff aller guten Gaben. Das zweite erzählt von der zudringlichen Witwe [Vgl. Lk 18,1-8]; dieses Gleichnis zielt auf eine weitere Eigenschaft des Betens: in gläubiger Geduld unablässig zu beten. „Wird jedoch der Menschensohn, wenn er kommt, auf der Erde Glauben vorfinden?" Das dritte Gleichnis, jenes vom Pharisäer und vom Zöllner [Vgl. Lk 18,9-14.], verlangt beim Beten ein demütiges Herz. „Gott, sei mir Sünder gnädig!" Die Kirche macht sich dieses Gebet immer wieder zu eigen: „Kyrie eleison!"
Das ganze Kapitel lesen 1. Die Offenbarung des Gebetes ¶2566–2649