CCC 2625
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Die Gläubigen halten sich zunächst an die Gebete, die sie in der Schrift hören und lesen. Sie beziehen diese jedoch auf die Gegenwart. Dies gilt insbesondere von den Psalmen, die ja in Christus erfüllt sind [Vgl. Lk 24. 27. 44]. Der Heilige Geist, der seiner betenden Kirche Christus in Erinnerung ruft, führt sie auch in die ganze Wahrheit ein. Er regt an, das unergründliche Mysterium Christi, das im Leben, in den Sakramenten und in der Sendung der Kirche am Werk ist, neu in Worte zu fassen. Diese neuen Ausdrucksweisen entfalten sich in den großen liturgischen und geistlichen Überlieferungen. Die Gebetsformen, die in den kanonischen Schriften der Apostel weitergegeben werden, bleiben für das christliche Beten maßgebend.
Das ganze Kapitel lesen 1. Die Offenbarung des Gebetes ¶2566–2649