CCC 2629
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Bezeichnungen für die Bitte sind im Neuen Testament vielfältig: bitten, ersuchen, flehen, anrufen, schreien, laut schreien, ja sogar „im Gebet kämpfen" [Vgl. Röm 15.30; Kol 4,12.]. Der gebräuchlichste und naheliegendste Ausdruck ist jedoch „bitten". Im Bittgebet spricht sich das Bewußtsein unserer Beziehung zu Gott aus. Wir sind Geschöpfe und darum weder unser eigener Ursprung, noch Herr über unsere Lage und sind auch nicht unser letztes Ziel. Als Sünder wissen wir Christen aber auch, daß wir uns immer wieder von unserem Vater abwenden. Die Bitte ist schon eine Rückkehr zu Gott.
Das ganze Kapitel lesen 1. Die Offenbarung des Gebetes ¶2566–2649