CCC 2630
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Das Neue Testament enthält kaum Klagegebete, wie sie im Alten Testament häufig vorkommen. Im auferstandenen Christus ist das Gebet der Kirche von Hoffnung getragen, auch wenn wir noch warten und uns Tag für Tag bekehren müssen. Das Im Lateinischen hat das Wort „benedicere" die doppelte Bedeutung von .‚segnen" und „preisen" (Anmerkung des Uhersetzers) christliche Bitten entspringt einer größeren Tiefe. Der hl. Paulus nennt diesen Ursprungsort des Bittens Seufzen und meint damit die Schöpfung, die „seufzt und in Geburtswehen liegt" (Röm 8,22). Er meint auch uns, denn wir „seufzen in unserem Herzen und warten darauf, daß wir mit der Erlösung unseres Leibes als Söhne offenbar werden. Denn wir sind gerettet, doch in der Hoffnung" (Röm 8,23-24). Der hl. Paulus meint schließlich den Heiligen Geist, der für uns eintritt „mit Seufzen, das wir nicht in Worte fassen können". Auf diese Weise nimmt sich „der Geist unserer Schwachheit an. Denn wir wissen nicht, worum wir in rechter Weise beten sollen" (Röm 8,26).
Das ganze Kapitel lesen 1. Die Offenbarung des Gebetes ¶2566–2649