CCC 2642

Die Offenbarung dessen, „was bald geschehen muß" (Offb 1,1), die Apokalypse, ist von den Gesängen der himmlischen Liturgie [Vgl. Offb 4,8-11; 5,9-14; 7, 10-12] und von der Fürbitte der „Zeugen" [Märtyrer] [Vgl. Offb 6,9] getragen. Die Propheten und die Heiligen, alle, die wegen des Zeugnisses für Jesus auf Erden hingeschlachtet wurden‘, die ungeheure Menge derer, die aus der großen Bedrängnis kamen, sind uns ins Reich vorausgegangen. Sie besingen die Herrlichkeit dessen, der auf dem Thron sitzt, und die des Lammes [Vgl. Offb 19,1-8]. In Gemeinschaft mit ihnen singt auch die Kirche auf Erden diese Lobgesänge im Glauben und in der Prüfung. In Bitte und Fürbitte hofft der Glaube gegen alle Hoffnung und dankt dem „Vater der Gestirne", von dem „jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt" (Jak 1,17). Auf diese Weise wird der Glaube reines Lob.

Das ganze Kapitel lesen 1. Die Offenbarung des Gebetes ¶2566–2649