CCC 2675

Ausgehend von dieser einzigartigen Mitwirkung Marias am Wirken des Heiligen Geistes haben die Kirchen das Gebet zur heiligen Mutter Gottes entfaltet. Sie richteten dieses Gebet ganz auf Christus aus, wie er sich in seinen Mysterien zeigt. In den unzähligen Hymnen und Antiphonen, die dieses Gebet ausdrücken, wechseln einander für gewöhnlich zwei Bewegungen ab: Die eine preist den Herrn für die „großen Dinge", die er an seiner demütigen Magd, und durch sie für alle Menschen, getan hat [Vgl. Lk 1,46-55]; die andere vertraut der Mutter Jesu die Bitten und das Lob der Kinder Gottes an, weil sie die menschliche Natur kennt, mit der sich der Sohn Gottes in ihr vermählt hat.

Das ganze Kapitel lesen 2. Die Überlieferung des Gebetes ¶2650–2696

Zitiert in 1

  • ¶2675 Rosarium Virginis Mariae(§16)