CCC 2697

Das Gebet ist das Leben des neuen Herzens. Es muß uns immerzu beseelen. Wir vergessen aber den, der unser Leben und unser Alles ist. Darum bestehen die geistlichen Väter im Anschluß an das Buch Deuteronomium und die Propheten auf dem Gebet als einer „Erinnerung an Gott", einem häufigen Wachrufen des „Gedächtnisses des Herzens". „Man soll sich häufiger an Gott erinnern als man atmet" (Gregor v. Nazianz, or. theol. 1,4). Aber man kann nicht „jederzeit" beten, wenn man nicht zu gewissen Zeiten bewußt betet. Diese Augenblicke sind dann in ihrer Tiefe und Dauer Höhepunkte christlichen Betens.

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