CCC 2710

Die Wahl der Zeit und die Dauer des inneren Gebetes beruhen auf einem entschlossenen Wollen, in dem sich das Verborgene des Herzens offenbart. Man betet nicht, wenn man Zeit hat, sondern man nimmt sich die Zeit, um für den Herrn da zu sein. Man tut dies mit dem festen Entschluß, ihm diese Zeit nicht wieder wegzunehmen, auch wenn die Begegnung mühevoll und trocken sein mag. Man kann nicht immer meditieren. Es ist jedoch immer möglich, in das innere Gebet einzutreten, unabhängig von Gesundheitszustand, Arbeitsbedingungen und Gemütslage. In Armut und im Glauben ist das Herz der Ort der Suche und der Begegnung.

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