CCC 2717

Das innere Gebet ist Schweigen. Es ist „Symbol der kommenden Welt" (Isaak v. Ninive, tract. myst. 66) und „schweigsame Liebe" (Johannes vom Kreuz). Beim inneren Gebet sind die Worte kein langes Reden, sie sind wie Reisig, das das Feuer der Liebe anfacht. In diesem für den „äußeren" Menschen unerträglichen Schweigen spricht der Vater zu uns sein menschgewordenes Wort, das für uns leidet, stirbt und aufersteht; der Geist der Sohnschaft läßt uns am Beten Jesu teilnehmen.

Das ganze Kapitel lesen 3. Das Gebetsleben ¶2697–2758