CCC 2726

Im Kampf des Betens haben wir uns mit falschen Auffassungen über das Gebet auseinanderzusetzen, die wir in uns selbst und in unserer Umwelt vorfinden. Manche sehen im Gebet lediglich einen psychologischen Vorgang, andere ein Bemühen der Sammlung, um zu innerer Leere zu gelangen. Wieder andere schreiben das Beten in rituellen Haltungen und Worten fest. Viele Christen sehen unbewußt im Gebet eine Beschäftigung, die sich mit all dem, was sie zu tun haben, nicht vereinbaren läßt: sie haben keine Zeit. Und diejenigen, die im Gebet nach Gott suchen, werden schnell entmutigt, weil sie nicht wissen, daß das Gebet auch vom Heiligen Geist und nicht allein von ihnen kommt.

Das ganze Kapitel lesen 3. Das Gebetsleben ¶2697–2758

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