CCC 2733
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Eine weitere Versuchung, der die Überheblichkeit die Tür öffnet, ist der Überdruß. Die Lehrer des geistlichen Lebens verstehen darunter eine Art Depression. Sie wird durch das Nachlassen in der Askese, das Schwinden der Wachsamkeit und durch die mangelnde Sorgfalt des Herzens hervorgerufen. „Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach" (Mt 26,41). Je größer die Höhe, von der man herabfällt, desto mehr verletzt man sich. Die schmerzliche Entmutigung ist die Kehrseite der Überheblichkeit. Der Demütige wundert sich nicht über sein Elend. Es bringt ihn dazu, stärker zu vertrauen und beständig zu bleiben.
Das ganze Kapitel lesen 3. Das Gebetsleben ¶2697–2758
Zitiert in 1
- ¶2733 Fragen(Sloth and acedia)