CCC 2737
© Libreria Editrice Vaticana Quelle: vatican.va
„Ihr erhaltet nichts, weil ihr nicht bittet. Ihr bittet und empfangt doch nichts, weil ihr in böser Absicht bittet, um es in eurer Leidenschaft zu verschwenden" (Jak 4,2-3) [Vgl. den ganzen Kontext Jak 4.1-10; 1,5-8; 5,16]. Wenn wir mit einem geteilten Herzen wie „Ehebrecher" (Jak 4,4) beten, kann Gott uns nicht erhören, denn er will unser Wohl und unser Leben. „Oder meint ihr, die Schrift sage ohne Grund: Eifersüchtig sehnt er sich nach dem Geist, den er in uns wohnen ließ" (Jak 4,5). Unser Gott ist „eifersüchtig" auf uns, was zeigt, daß er uns wahrhaft liebt. Lassen wir uns in das Verlangen seines Geistes hineinnehmen und wir werden erhört werden.
„Werde nicht betrübt, wenn du von Gott nicht sogleich das, was du von ihm erbittest, erhältst. Denn er will dir viel mehr an Gutem erweisen mit Hilfe deiner Ausdauer, mit der du im Gebet bei ihm verweilst" (Evagrius, or. 34). „Er will, daß unser Verlangen sich im Gebet bewähre. So bereitet er uns darauf vor, das zu empfangen, was er uns zu geben geneigt ist" (Augustinus, ep. 130,8,17).
Das ganze Kapitel lesen 3. Das Gebetsleben ¶2697–2758
Zitiert in 1
- ¶2737 Fragen(When prayer is not answered)