CCC 2760

Sehr früh hat die Liturgie das Gebet des Herrn mit einer Doxologie abgeschlossen. In der Didaché (8,2) lautet sie: „Denn dein ist die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit". Die Apostolischen Konstitutionen (7,24,1) fügen am Anfang hinzu: „das Reich". Diese Formulierung findet sich heute in der ökumenischen Fassung. Die byzantinische Tradition fügt nach „Herrlichkeit" „Vater, Sohn und Heiliger Geist" hinzu. Das römische Meßbuch führt die letzte Bitte [Vgl. MR, Embolismus.] weiter in ausdrücklichem Warten auf „die selige Hoffnung" (Tit 2,13) und auf das Kommen Jesu Christi, unseres Herrn. Darauf folgt die Akklamation der Gemeinde, in der die Doxologie der Apostolischen Konstitutionen aufgenommen wird.

Das ganze Kapitel lesen 2. Das Gebet des Herrn: „Vater Unser!" ¶2759–2865