CCC 2785

Ein demütiges und vertrauendes Herz. Dieses läßt uns wieder „wie die Kinder" werden (Mt 18,3), denn der Vater offenbart sich den „Unmündigen" (Mt 11,25).

„[Das Vaterunser] ist ein Aufblick zu Gott allein, ein großes Feuer der Liebe. Die Seele schmilzt darin, versinkt in die heilige Liebe und unterhält sich mit Gott wie mit dem eigenen Vater, sehr vertraut, in ganz besonderer, zärtlicher Kindesliebe" (Johannes Cassian, coll. 9,18). „Vater unser: Dieser Name weckt in uns beim Beten gleichzeitig Liebe, Zuneigung ... und auch die Hoffnung, zu erlangen, um was wir bitten ... Was kann er denn dem Gebet seiner Kinder verweigern, wenn er ihnen schon zuvor gestattet hat, seine Kinder zu sein?" (Augustinus, serm. Dom. 2,4,16).

Das ganze Kapitel lesen 2. Das Gebet des Herrn: „Vater Unser!" ¶2759–2865