CCC 2804

Die ersten drei Bitten tragen uns zu Gott, um seiner selbst willen: dein Name, dein Reich und dein Wille [Vgl. Lk 22,15; 12.50] Es gehört wesentlich zur Liebe, zuerst an den Geliebten zu denken. In jeder der drei Bitten reden wir nicht von uns, sondern wir lassen uns vom „glühenden Verlangen" und der „Angst" des geliebten Sohnes für die Herrlichkeit seines Vaters ergreifen [Vgl. GS 22,1]: „geheiligt werde ... komme ... geschehe . . .„. Diese drei Bitten sind im Opfer Christi, des Erlösers, schon erfüllt; jetzt aber, solange Gott noch nicht alles in allen ist [Vgl. 1 Kor 15,28], werden sie durch die Hoffnung auf ihre endgültige Erfüllung ausgerichtet.

Das ganze Kapitel lesen 2. Das Gebet des Herrn: „Vater Unser!" ¶2759–2865