CCC 2812

Endlich wird uns in Jesus der Name des heiligen Gottes im Fleisch als Retter [Vgl. Mt 1,21; Lk 1,31] geoffenbart und geschenkt. Er wird geoffenbart durch das, was er ist, durch sein Wort und sein Opfer [Vgl. Joh 8,28; 17,8; 17,17-19]. Dieses ist das Herz des hohenpriesterlichen Gebetes: Heiliger Vater, „ich heilige mich für sie, damit auch sie in der Wahrheit geheiligt sind" (Joh 17,19). Weil Jesus selbst seinen eigenen Namen „heiligt" [Vgl. Ez 20,39; 36,20-21], „offenbart" er uns den Namen des Vaters (Joh 17,6). Am Ende seines Pascha verleiht ihm der Vater den Namen, der größer ist als alle Namen: Jesus ist der Herr zur Ehre Gottes, des Vaters [Vgl. Phil 2,9-11].

Das ganze Kapitel lesen 2. Das Gebet des Herrn: „Vater Unser!" ¶2759–2865