CCC 2847
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Der Heilige Geist läßt uns unterscheiden zwischen der Prüfung, die im Hinblick auf die hoffnungsvolle „Bewährung" (Röm 5,3-5) zum Wachstum des inneren Menschen notwendig ist 1, und der Versuchung, die zur Sünde und zum Tod führt [Vgl. Mt 4,1-11]. Wir müssen auch zwischen „Versuchtwerden" und „der Versuchung zustimmen" unterscheiden. Weiters entlarvt die Gabe der Unterscheidung die Lüge der Versuchung: dem Anschein nach ist ihr Gegenstand schön, verlockend und „köstlich" (Gen 3,6), in Wahrheit aber führt er zum Tod.
„Gott will das Gute nicht aufzwingen, er will freie Wesen ... Auch die Versuchung hat ihr Gutes. Niemand außer Gott weiß, was unsere Seele von Gott erhalten hat, nicht einmal wir. Aber die Versuchung bringt es an den Tag, um uns zu lehren, uns selbst zu erkennen und so unser Elend zu entdecken; und um uns zu verpflichten, für all das Gute zu danken, das die Versuchung uns aufgedeckt hat" (Origenes, or. 29).
Das ganze Kapitel lesen 2. Das Gebet des Herrn: „Vater Unser!" ¶2759–2865
Zitiert in 1
- ¶2847 Fragen(Temptation)