CCC 302

Die Schöpfung hat ihre eigene Güte und Vollkommenheit. Sie ging jedoch aus den Händen des Schöpfers nicht ganz fertig hervor. Sie ist so geschaffen, daß sie noch ,,auf dem Weg" [in statu viæ] zu einer erst zu erreichenden letzten Vollkommenheit ist, die Gott ihr zugedacht hat. Wir nennen die Fügungen, durch die Gott seine Schöpfung dieser Vollendung entgegenführt, die ,,göttliche Vorsehung".

,,Alles, was er geschaffen hat, schützt und lenkt Gott durch seine Vorsehung, ,sich kraftvoll von einem Ende bis zum anderen erstreckend und alles milde ordnend‘ (Weish 8,1). ,Alles nämlich ist nackt und bloß vor seinen Augen‘ (Hebr 4,13), auch das, was durch die freie Tat der Geschöpfe geschehen wird" (1. Vatikanisches K.: DS 3003).

Das ganze Kapitel lesen 1. Ich Glaube an Gott den Vater" ¶198–421

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