CCC 356

Von allen sichtbaren Geschöpfen ist einzig der Mensch ,,fähig, seinen Schöpfer zu erkennen und zu lieben" (GS 12,3); er ist ,,auf Erden das einzige Geschöpf ... das Gott um seiner selbst willen gewollt hat" (GS 24,3); er allein ist berufen, in Erkenntnis und Liebe am Leben Gottes teilzuhaben. Auf dieses Ziel hin ist er geschaffen worden, und das ist der Hauptgrund für seine Würde:

,,Was war der Grund, weshalb du den Menschen zu einer so großen Würde erhoben hast? Die unschätzbare Liebe, mit der du dein Geschöpf in dir selbst angeblickt und dich in es verliebt hast, denn du hast es aus Liebe erschaffen, aus Liebe hast du ihm eine Natur gegeben, die an dir, dem ewigen Gut Freude zu empfinden vermag" (Katharina v. Siena, dial. 4,13).

Das ganze Kapitel lesen 1. Ich Glaube an Gott den Vater" ¶198–421

Zitiert in 2

  • ¶356 Compendium of the Social Doctrine of the Church(109133)