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Jesus nahm das Glaubensbekenntnis des Petrus, der ihn als Messias anerkannte, entgegen, kündigte aber im Anschluß daran das dem Menschensohn bevorstehende Leiden an [Vgl. Mt 16, 16-23.]. Er offenbarte, daß sein Messiaskönigtum sowohl in seiner göttlichen Herkunft als Menschensohn liege, ,,der vom Himmel herabgestiegen ist" (Joh 3, 13) [Vgl. Job 6,62; Dan 7,13.], als auch in seiner Erlösersendung als leidender Gottesknecht: ,,Der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele" (Mt 20,28) [Vgl. Jes 53,10 -12.]. Darum wird der wahre Sinn seines Königtums erst vom Kreuz herab kundgetan [Vgl. Job 19,19-22; Lk 23,39-43.]. Erst nach seiner Auferstehung kann sein Messiaskönigtum von Petrus vor dem .Gottesvolk verkündet werden: ,,Mit Gewißheit erkenne also das ganze Haus Israel: Gott hat ihn zum Herrn und Messias gemacht, diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt" (Apg 2,36).
Das ganze Kapitel lesen 2. Ich Glaube an Jesus Christus, Gottes Eingeborenen Sohn ¶422–682