CCC 444

Wie die Evangelien berichten, ertönte in zwei feierlichen Momenten, bei der Taufe und der Verklärung Christi, die Stimme des Vaters, der ihn als seinen ,,geliebten Sohn" bezeichnete [Vgl. Mt 3,17; 17,5.]. Jesus nennt sich Gottes ,,eingeborenen [einziggezeugten] Sohn" (Joh 3,16) und bekräftigt damit seine ewige Präexistenz [Vgl. Joh 10,36.]. Er verlangt, ,,an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes" (Joh 3,18) zu glauben. Dieses christliche Bekenntnis erscheint schon im Ausruf des Hauptmanns angesichts des am Kreuze hängenden Jesus: ,,Wahrhaftig, dieser Mensch war Gottes Sohn!" (Mk 15,39). Denn erst im Pascha-Mysterium kann der Glaubende dem Titel ,,Sohn Gottes" seine volle Bedeutung geben.

Das ganze Kapitel lesen 2. Ich Glaube an Jesus Christus, Gottes Eingeborenen Sohn ¶422–682