CCC 529

Die Darstellung Jesu im Tempel [Vgl. Lk 2,22-29.] zeigt ihn als den Erstgeborenen, der dem Herrn gehört [Vgl. Ex 13,12-13.]. In Simeon und Anna kommt es zur Begegnung (so nennt die byzantinische Tradition dieses Fest) der ganzen Erwartung Israels mit seinem Erlöser. Jesus wird als der langerwartete Messias, als ,,Licht der Völker" und ,,Herrlichkeit Israels" erkannt, aber auch als ,,Zeichen, dem widersprochen wird". Das Schwert des Schmerzes, das Maria vorausgesagt wird, kündigt jene andere, vollkommene und einzigartige ,,Darbringung" am Kreuz an, die das Heil schenken wird, ,,das Gott vor allen Völkern bereitet hat".

Das ganze Kapitel lesen 2. Ich Glaube an Jesus Christus, Gottes Eingeborenen Sohn ¶422–682