CCC 536
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Die Taufe ist für Jesus die Annahme und der Beginn seiner Sendung als leidender Gottesknecht. Er läßt sich unter die Sünder rechnen [Vgl. Jes 53,12.]. Er ist schon ,,das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt" (Joh 1,29). Er nimmt schon die ,,Taufe" seines blutigen Todes vorweg [Vgl. Mk 10,38; Lk 12,50.]. Er kommt, um ,,alle Gerechtigkeit zu erfüllen" (Mt 3,15), das heißt er unterwirft sich ganz dem Willen seines Vaters: er nimmt aus Liebe die Taufe des Todes zur Vergebung unserer Sünden auf sich [Vgl. Mt 26,39.]. Auf diese Bereitschaft antwortet die Stimme des Vaters, der an seinem Sohn Gefallen gefunden hat [Vgl. Lk 3,22; Jes 42,1.]. Der Geist, den Jesus schon seit seiner Empfängnis in Fülle besitzt, kommt herab, um auf ihm zu ,,ruhen" (Joh 1, 32-33) [Vgl. Jes 11,2.]. Jesus wird für die ganze Menschheit der Quell des Geistes sein. Bei seiner Taufe ,,öffnete sich der Himmel" (Mt 3,16), den die Sünde Adams verschlossen hatte, und da Jesus und der Geist sich in das Wasser hineinbegeben, wird es geheiligt - dies ist das Vorspiel der neuen Schöpfung.
Das ganze Kapitel lesen 2. Ich Glaube an Jesus Christus, Gottes Eingeborenen Sohn ¶422–682