CCC 546
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Jesus ruft durch Gleichnisse - ein typischer Zug seines Lehrens -dazu auf, in das Reich einzutreten [Vgl. Mk 4,33-34.]. Durch sie lädt er zum Festmahl des Reiches ein [Vgl. Mt 22, 1-14.], fordert aber auch eine radikale Entscheidung: Um das Reich zu erwerben, muß man alles aufgeben [Vgl. Mt 13,44-45.]; bloße Worte genügen nicht; Taten sind notwendig [Vgl. Mt 21,28-32.]. Die Gleichnisse halten dem Menschen gewissermaßen einen Spiegel vor, der ihn erkennen läßt: Nimmt er das Wort auf wie ein harter Boden oder wie die gute Erde [Vgl. Mt 13,3-9.] ? Was tut er mit den Talenten, die er erhalten hat [Vgl. Mt 25,14-30.]? Jesus und die Gegenwart des Reiches auf Erden sind die Sinnmitte der Gleichnisse. Man muß in das Reich eintreten, das heißt Jünger Christi werden, um ,,die Geheimnisse des Himmelreichs zu erkennen" (Mt 13,11). Für die, ,,die draußen sind" (Mk 4,11), bleibt alles rätselhaft [Vgl. Mt 13,10-15.].
Das ganze Kapitel lesen 2. Ich Glaube an Jesus Christus, Gottes Eingeborenen Sohn ¶422–682