CCC 556
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Am Beginn des öffentlichen Lebens steht die Taufe, am Beginn des Pascha die Verklärung. Bei der Taufe Jesu wurde ,,das Geheimnis der ersten Neugeburt kundgetan": unsere Taufe; die Verklärung ist ,,das Sakrament der zweiten Wiedergeburt": unserer Auferstehung (Thomas v. A., s. th. 3,45,4,ad 2). Schon jetzt haben wir an der Auferstehung des Herrn Anteil durch den Heiligen Geist, der in den Sakramenten der Kirche, des Leibes Christi wirkt. Die Verklärung gibt uns eine Vorahnung der Wiederkunft Christi in Herrlichkeit, ,,der unseren armseligen Leib verwandeln wird in die Gestalt seines verherrlichten Leibes" (Phil 3,21). Sie sagt uns aber auch, daß wir ,,durch viele Drangsale ... in das Reich Gottes gelangen" müssen (Apg 14,22):
,,Das hatte Petrus noch nicht begriffen, als er mit Christus auf dem Berge zu leben wünschte [Vgl. Lk 9,33.]. Er hat dir, Petrus, das für die Zeit nach seinem Tod vorbehalten. Jetzt aber sagt er selbst: Steige hinab, um auf Erden dich abzumühen, auf Erden zu dienen, auf Erden verachtet, gekreuzigt zu, werden. Das Leben steigt hinab, um sich töten zu lassen; das Brot steigt hinab, um zu hungern; der Weg steigt hinab, um auf dem Wege müde zu werden; die Quelle steigt hinab‘ um zu dürsten - und du weigerst dich, dich abzumühen?" (Augustinus, serm. 78,6).
Das ganze Kapitel lesen 2. Ich Glaube an Jesus Christus, Gottes Eingeborenen Sohn ¶422–682