CCC 582
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Noch mehr: Das Gesetz über die Reinheit der Speisen, das im jüdischen Leben eine so große Rolle spielte, erfüllte Jesus, indem er dessen „erzieherischen" Sinn [Vgl. Gal 3,24.]durch göttliche Auslegung offenbarte: „daß das, was von außen in den Menschen hineinkommt, ihn nicht unrein machen kann ... Damit erklärte Jesus alle Speisen für rein. Was aus dem Menschen herauskommt, das macht ihn unrein. Denn von innen, aus dem Herzen der Menschen, kommen die bösen Gedanken" (Mk 7,18-21). Jesus bot in göttlicher Autorität die endgültige Gesetzesinterpretation. Dabei stieß er auf den Widerstand gewisser Gesetzeslehrer, die seine Gesetzesauslegung nicht annahmen, obwohl sie durch begleitende göttliche Zeichen beglaubigt wurde [Vgl. Job 5,36; 10,25.37-38; 12,37.]. Das gilt insbesondere auch von der Sabbatfrage: Jesus erinnert daran, oft mit rabbinischen Argumenten [Vgl. Mk 2,25-27; Job 7,22-24.], daß die Sabbatruhe weder durch den Dienst für Gott [Vgl. Mt 12,5; Num 28,9.]noch durch den Dienst am Nächsten [Vgl. Lk 13,15-16; 14,3-4.]- und darum auch nicht durch seine Heilungen - verletzt wird.
Das ganze Kapitel lesen 2. Ich Glaube an Jesus Christus, Gottes Eingeborenen Sohn ¶422–682