CCC 609

Da Jesus die Liebe des Vaters zu den Menschen in sein menschliches Herz aufnahm, „erwies er ihnen seine Liebe bis zur Vollendung" (Job 13,1), denn „es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt" (Joh 15,13). So wurde seine Menschennatur im Leiden und Sterben zum freien und vollkommenen Werkzeug seiner göttlichen Liebe, die das Heil der Menschen will [Vgl. Hebr 2,10.17-18; 4,15; 5,7-9.]. Aus Liebe zu seinem Vater und zu den Menschen, die der Vater retten will, nahm er sein Leiden und seinen Tod freiwillig auf sich: „Niemand entreißt [mir mein Leben], sondern ich gebe es aus freiem Willen hin" (Job 10,18). Darum ging der Sohn Gottes in souveräner Freiheit dem Tod entgegen [Vgl. Job 18,4-6; Mt 26,53.]. Beim Letzten Abendmahl nahm Jesus die freie Hingabe seines Lebens vorweg

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