CCC 696
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Das Feuer. Während das Wasser die Geburt und die Fruchtbarkeit des Lebens versinnbildet, das im Heiligen Geist geschenkt wird, symbolisiert das Feuer die verwandelnde Kraft der Taten des Heiligen Geistes. Der Prophet Elija, der „aufstand wie Feuer und dessen Wort wie ein flammender Ofen [Vgl. 2 Kor 1,22; Eph 1,13;4,30] war (Sir 48,1), zieht durch sein Gebet auf das Opfer vom Berge Karmel Feuer vom Himmel herab [Vgl. 1 Kön 18,38-39] - Sinnbild des Feuers des Heiligen Geistes, der, was er erfaßt, umwandelt. Johannes der Täufer, der „mit dem Geist und mit der Kraft des Elija dem Herrn vorangeht" (Lk 1,17), kündigt Christus als den an, der „mit dem Heiligen Geist und mit Feuer tauft" (Lk 3,16). Von diesem Geist wird Jesus sagen:
„Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennent" (Lk 12,49). In „Zungen wie von Feuer" kommt der Heilige Geist am Pfingstmorgen auf die Jünger herab und erfüllt sie (Apg 2,3-4). In der geistlichen Überlieferung bleibt diese Symbolik des Feuers eines der sprechendsten Sinnbilder des Wirkens des Heiligen Geistes [Vgl. Johannes vom Kreuz, Ilama]. „Löscht den Geist nicht aus !" (1 Thess 5,19).
Das ganze Kapitel lesen 3. Ich Glaube an den Heiligen Geist ¶683–1065