CCC 697
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Die Wolke und das Lieht. Diese beiden Sinnbilder sind stets miteinander vorhanden, wenn der Heilige Geist in Erscheinung tritt. Schon bei den Theophanien des Alten Testamentes offenbart die bald dunkle, bald lichte Wolke den lebendigen, rettenden Gott, indem sie seine überirdische Herrlichkeit verhüllt. So bei Mose auf dem Berg Sinai [Vgl. Ex 24,15-18], im Offenbarungszelt [Vgl. Ex 33,9-10] und während des Durchzugs durch die Wüste [Vgl. Ex 40,36-38; 1 Kor 10,1-2]; bei Salomo bei der Tempelweihe [Vgl. 1 Kön 8,10-12]. Diese Bilder sind durch Christus im Heiligen Geist in Erfüllung gegangen. Der Geist kommt auf die Jungfrau Maria herab und „überschattet" sie, damit sie Jesus empfängt und gebiert (Lk 1,35). Auf dem Berg der Verklärung kommt er in einer Wolke, „wirft einen Schatten" über Jesus, Mose und Elija, Petrus, Jakobus und Johannes, und „eine Stimme aus der Wolke ruft: Das ist mein auserwählter Sohn, auf ihn sollt ihr hören" (Lk 9,34-35). Die gleiche „Wolke" entzieht schließlich Jesus am Tag der Himmelfahrt den Blicken der Jünger (Apg 1,9); am Tag seines Kommens wird sie ihn als den Menschensohn in seiner Herrlichkeit offenbaren [Vgl. Lk 21,27] .
Das ganze Kapitel lesen 3. Ich Glaube an den Heiligen Geist ¶683–1065