CCC 721

Maria, die ganz heilige, stets jungfräuliche Gottesmutter ist die Krönung der Sendung des Sohnes und des Geistes in der Fülle der Zeit. Weil der Geist sie vorbereitet hat, findet der Vater nach seinem Heilsratschluß zum ersten Mal die Wohnung, in der sein Sohn und sein Geist unter den Menschen bleiben können. In diesem Sinn hat die Uberlieferung der Kirche die schönsten Texte über die Weisheit [Vgl. Spr 8,1-9,6; Sir 24.] oft auf Maria bezogen. Maria wird in der Liturgie als „Thron der Weisheit" besungen und dargestellt. In ihr beginnen die „großen Taten" Gottes, die der Geist in Christus und in der Kirche vollbringen wird:

Das ganze Kapitel lesen 3. Ich Glaube an den Heiligen Geist ¶683–1065