Aschermittwoch
Feria IV Cinerum
Mit dem Aschermittwoch beginnt in der Westkirche seit dem Pontifikat Gregors des Großen die vierzigtägige Fastenzeit. Der Tag vor dem Aschermittwoch ist der Fastnachtsdienstag.
Die Bezeichnung Aschermittwoch kommt von dem Brauch, an diesem Tag im Gottesdienst die Asche der verbrannten Palmzweige des Vorjahres zu weihen und die Gläubigen mit einem Kreuz aus dieser Asche zu bezeichnen. Die Aschenweihe und der Empfang des Aschenkreuzes (auch Aschekreuzes) gehören zu den heilswirksamen Zeichen, den Sakramentalien.
Die Fastenzeit soll an die 40 Tage erinnern, die Jesus Christus fastend und betend in der Wüste verbrachte (Mt 4,2), und auf Ostern vorbereiten. Die Ostkirche kennt keinen Aschermittwoch, weil ihre Fastenzeit bereits am Sonntagabend der siebten Woche vor Ostern beginnt.
Nächstes Datum
Lesungen in der Messe
Jedes Jahr
- Erste Lesung
- Joël 2,12-18
- Zweite Lesung
- 2 Kor 5,20—6,2
- Ruf vor dem Evangelium
- Ps 95,8
Christus im ersten Licht auf den Steinen sitzend, die Hände ineinander verschränkt, hinter ihm die Wüste bis zum Horizont, 1872