Sendung des Saulus nach Damaskus und seine Bekehrung. (V. 19) Missionstätigkeit des heil. Paulus zu Damaskus und Flucht. (V. 25) Erster Besuch des heil. Paulus zu Jerusalem. (V. 30) Wirksamkeit des heil. Petrus zu Lydda und Joppe.
1Saulus aber nochWährend durch Philippus Belehrung das Licht des Evangeliums bereits in fernen Heidenländern leuchtete, war Paulus noch bemüht, es unter den Juden auszulöschen. - Drohung und Mord gegen die Jünger des Herrn atmend, ging zum Hohenpriester,Der Hohepriester ist wohl Theophilus, der in den Jahren 37 – 42 die höchste Würde innehatte. -2 und erbat sich von ihm Briefe nach Damaskus an die Synagogen, damit, wenn er welche fände, die dieses WegesDes Weges sein: eine religiöse Überzeugung und Lehre haben. Hier ist die christliche gemeint. An anderen Stellen [Apg 18,25.26] heißt der christliche Glaube der Weg des Herrn, der Weg Gottes, während er hier und an anderen Orten [Apg 19,9.23, Apg 22,4, Apg 24,14] schlechthin der Weg genannt wird. Mit der größeren Verbreitung des Christentums verschwand der Name. - wären, Männer und Weiber, er sie gefesselt nach Jerusalem führte.Die örtlichen Gerichtshöfe konnten nicht über Gotteslästerung und Abfall urteilen, sondern diese Sachen gehörten vor den hohen Rat. Vergl. [Mt 5,22, Mt 10,17]. Die Christen standen noch in Verbindung mit den Synagogen, zumal sie sich in Palästina noch als ein Volk mit den Juden fühlten. -3 Als er nun auf dem Wege war, und sich Damaskus näherte, umleuchtete ihn plötzlich ein Licht vom Himmel.Nach der Überlieferung ist die Stätte der Bekehrung etwa 10 Minuten vor dem östlichen Tore gelegen. Das Licht übertraf den Glanz der Sonne [Apg 26,13] und umleuchtete auch die Gefährten des Saulus. Es war der Glanz des verklärten Leibes Christi (V. 5). -Die Bekehrung des Saulus
Gustave Doré (1832-1883), La Grande Bible de Tours (Alfred Mame et fils, Tours, 1866)
The Doré Bible Illustrations (Dover Publications, 1974) — Bilder bereitgestellt von Rev. Felix Just, S.J.4 Und er fiel auf die Erde, und hörte eine Stimme, die zu ihm sprach: Saulus, Saulus! warum verfolgst du mich?5 Er sprach: Wer bist du, Herr? und dieser antwortete: Ich bin Jesus, den du verfolgst; es ist dir hart, wider den Stachel auszuschlagen.Sprichwort: Je mehr der Ochs gegen den Stachel, der ihn zum Gehen antreibt, ausschlägt, desto mehr wird er von demselben getroffen. So ist der Widerstand gegen die Macht Gottes unnütz und gefährlich. Paulus hatte nicht darauf geachtet, wie Stephanus mit Weisheit und Kraft redete [Apg 6,9.10], nicht, dass sein Antlitz wie das eines Engels war [Apg 6,15] und er noch sterbend für seine Feinde betete [Apg 7,59], nicht, dass Gamaliel geraten, von den Christen abzulassen [Apg 5,34ff] nicht, wie starkmütig die Christen litten. Die Worte des Herrn sind ebenso zerschmetternd für die Verfolger, wie trostreich für seine Jünger. Er selbst fühlt sich verfolgt in seinen Gläubigen, und erhöht zur Rechten des Vaters weiß er ihnen zu Hilfe zu kommen. -6 Da sprach er zitternd und staunend: Herr! was willst du, dass ich tun soll?Zu der Furcht vor der Strafe kommt der Glaube und die freiwillige Unterwerfung des Gehorsams, und so vollendet sich die Bekehrung. Dieser Vorgang wird noch [Apg 22,6ff, Apg 26,13ff] erzählt. Die Verschiedenheiten in den Berichten sind nur scheinbare. Wenn hier nur Paulus zu fallen scheint, die Begleiter aber stehen, hingegen [Apg 26,14] alle zu Boden stürzen, so ist zu sagen, dass eben die Begleiter sich bald erhoben und aufstanden, Paulus aber liegen blieb. Hier hören sie die Stimme, d. h. sie hören Laute, nach [Apg 22,9] aber verstehen dieselben nicht, d. h. erkennen nicht, wer und was er spricht. Vergl. [Joh 12,28ff]. Bezüglich des Sehens ist zwischen dieser Stelle und [Apg 22,9] keine eigentliche Differenz, da nach letzterer Stelle die Begleiter keine Person, sondern nur ein Licht sahen. - Und der Herr sprach zu ihm: Stehe auf, und gehe in die Stadt; dort wird dir gesagt werden, was du tun sollst!7 Die Männer aber, welche mit ihm reisten, standen sprachlos, da sie zwar die Stimme hörten, aber niemanden sahen.8 Da stand Saulus von der Erde auf; und als er die Augen auftat, sah er nichts.Die Blindheit war ein deutlicher Beweis der Wirklichkeit der Erscheinung. Der stolze Pharisäer ist tief gedemütigt. Es fehlt ihm aber doch nicht ganz an Trost. (Die V. 12 erwähnte Vision.) - Sie nahmen ihn also bei der Hand, und führten ihn nach Damaskus.9 Daselbst war er drei Tage, ohne zu sehen; und er aß nicht, und trank nicht.Der eine kurze Blick in das Licht der göttlichen Herrlichkeit des Herrn hat Saulus geblendet. Diese leibliche Blindheit sollte ihm ein Zeichen der geistigen Blindheit sein, in welcher er bisher gewandelt, die Heilung von der leiblichen Blindheit ein Zeichen und Unterpfand der Eröffnung seines geistigen Auges für das Licht der Wahrheit und der Gnade. -10 Es war aber ein Jünger zu Damaskus, mit Namen Ananias.Ananias war selbst ein streng gesetzlicher Jude gewesen. Vergl. [Apg 22,12] und wohl in Damaskus heimisch. Nach einer Überlieferung war er einer der 70 Jünger. (Ökum.) – Zu diesem sprach der Herr in einem Gesichte: Ananias! Er antwortete: Siehe, Herr, hier bin ich.11 Und der Herr sprach zu ihm: Stehe auf, und gehe in die Straße, welche die gerade heißt, und frage im Hause des Judas nach jemanden mit Namen Saulus aus Tarsus; denn siehe, er betet.12 (Und er hat einen Mann mit Namen Ananias eintreten, und ihm die Hände auflegen sehen, damit er wieder sehend werde.)Er hat in einem Gesichte bereits dich tun gesehen, was ich dir jetzt auftrage. Dieses Ereignis hat große Ähnlichkeit mit der Geschichte des Kornelius und Petrus. -13 Ananias aber antwortete: Herr! ich habe von vielen gehört, wie viel Böses dieser Mann deinen Heiligen in Jerusalem angetan hat.14 Und hier hat er Vollmacht von den Hohenpriestern, alle, die deinen Namen anrufen,Der Name „Heilige“ oder „die den Herrn anrufen“, vergl. [Ps 15,3] und [Joel 2,21], wird häufig zur Bezeichnung der Christen gebraucht. - zu fesseln.15 Der Herr sprach zu ihm: Gehe hin! denn dieser ist mir ein auserwähltes Werkzeug, meinen Namen vor HeidenWie wenig sind oft unsere Gedanken Gottes Gedanken! Die Heiden stehen voran, weil der heil. Paulus hauptsächlich für sie berufen wird. - und Könige und die Kinder Israels zu tragen.16 DennZusammenhang: Ich habe ihn erwählt und er wird der Erwählung heldenmütig entsprechen, denn ich werde ihm offenbaren, wie viel er leiden muss. Infolge dieser Offenbarung wird er große Leiden übernehmen, um seinem Berufe zu entsprechen. Die Aufgabe des apostolischen Arbeiters besteht also ebenso im Leiden, wie im Wirken. Vergl. [Roem 5,3, 2Kor 1,5] - ich werde ihm zeigen, wie viel er für meinen Namen leiden muss.17 Da ging Ananias hin, und trat in das Haus, und ihm die Hände auflegend[Mk 16,18] wird erfüllt. - sprach er: Bruder Saulus! der Herr Jesus, der dir auf dem Wege, auf dem du kamest, erschienen ist, hat mich zu dir gesandt, damit du sehend und mit dem Heiligen Geiste erfüllt werdest.18 Und sogleich fiel es wie SchuppenVergl. [Tob 11,14.15]. - von seinen Augen, und er erhielt das Gesicht wieder, stand auf, und wurde getauft.Nicht durch die Berufung des Herrn, sondern durch die Taufe wurde Paulus ein Glied der sichtbaren Kirche. Die Blindheit des Saulus wie deren Aufhebung haben übernatürlichen, und sinnbildlichen Charakter. Eigenwille und falsches Wissen hatten das Herz des Saulus mit Dunkel und Härte überzogen; als diese Schleier fielen, stand klares Gotteslicht vor ihm. (Greg. v. Nyss.) Die Kirche sah zu aller Zeit in der Bekehrung des Verfolgers Saulus die kostbarste Frucht des Gebetes und des Opfers ihres ersten Märtyrers Stephanus. -19 Dann nahm er Speise, und kam wieder zu Kräften. Er hielt sich aber bei den Jüngern, die zu Damaskus waren, einige Tage auf.Die Bekehrung des heil. Paulus war für die Kirche ein so folgenschweres Ereignis, dass sie das Gedächtnis derselben jährlich am 25. Januar begeht. Bald begibt sich Paulus nach Arabien [Gal 1,17] an die Stätte, wo der A. B. seinen Anfang genommen und Elias göttliche Aufträge empfing. [1Koe 19] Diese Reise wird vom heil. Lukas übergangen, da sie eine private, nicht eine apostolische Reise war. Er erzählt nur die Geschichte der Urkirche, will aber nicht eine Lebensbeschreibung der einzelnen Apostel geben. Solche Auslassungen (wie hier zwischen V. 22 und V. 13 die aramäische Reise einzuschalten wäre), kommen bei dem heil. Lukas öfter vor. -20 Und alsbald predigte er in den Synagogen Jesus, dass dieser der Sohn Gottes sei.21 Es staunten aber alle, die es hörten, und sprachen: Ist nicht dieser es, welcher in Jerusalem die Jünger verfolgte, die diesen Namen anriefen? und der dazu hierher gekommen ist, um sie zu fesseln und zu den Hohenpriestern zu führen?22 Saulus aber erstarkte immer mehr, und brachte die Juden, welche zu Damaskus wohnten, in Verwirrung, indem er bewies,Das griechische Wort weist darauf hin, dass Paulus Stellen aus dem A. T. mit dem Leben des Herrn zusammenstellte, und so diesen als Messias erwies. - dass dieser Christus sei.23 Als nun viele TageGenauer etwa 3 Jahre. Die Reise nach Jerusalem fällt also, wenn wir die Bekehrung in das Jahr 37 setzen (andere setzen dieselbe in das Jahr 34), in das Jahr 39 oder 40 n. Chr. - verflossen waren, hielten die Juden miteinander Rat, ihn zu töten.24 Jedoch wurden ihre Anschläge dem Saulus bekannt. SieEntweder die Juden selbst oder auf ihr Anstiften die Soldaten des Statthalters. [2Kor 11,32] - bewachten aber Tag und Nacht die Tore, damit sie ihn töteten.25 Da nahmen ihn die Jünger bei Nacht, und ließen ihn über die Mauer in einem Korbe hinab.Ein Haus stieß wohl mit der Rückwand an die Mauer. Als Bevollmächtigter des hohen Rates war Paulus nach Damaskus zu den Synagogen gesandt worden, als Prediger des Herrn entflieht er ihrem Zorne bei Nacht, wie ehedem die Kundschafter aus dem Hause der Rahab. [Jos 2,15] -26 Als er nun nach Jerusalem kam,Von dieser Reise spricht der Apostel selbst. [Gal 1,18] - suchte er sich den Jüngern anzuschließen; aber alle fürchteten sich vor ihm, da sie nicht glaubten, dass er ein Jünger sei.27 BarnabasBarnabas war der Überlieferung nach einer der 70 Jünger. Bekannt durch christliche Wohltätigkeit [Apg 4,36.37] und seine Verwandtschaft mit Maria, der Mutter des heil. Markus. Vergl. [Kol 4,10], deren Haus in Jerusalem der Hauptversammlungsort der Christen war [Apg 12,12ff], war er ein Hellenist wie Paulus, gebürtig von Cypern. Bald nach der Bekehrung des heil. Paulus war zwischen dem arabischen Fürsten Aretas und den Römern ein Krieg entstanden. Dadurch war die Verbindung zwischen Jerusalem und Damaskus teilweise unterbrochen worden. Man hatte wohl von der Bekehrung des heil. Paulus etwas gehört, aber dann (während des Aufenthaltes in Arabien) nichts mehr erfahren. Als er nun wieder erschien, musste die Erinnerung an seine frühere Verfolgungswut viel stärker sein, als das Gerücht von seiner Bekehrung. - aber nahm sich seiner an, führte ihn zu den Aposteln, und erzählte diesen, wie er auf dem Wege den Herrn gesehen, dass dieser zu ihm geredet, und wie er in Damaskus freimütig im Namen Jesu gepredigt habe.28 Und er ging mit ihnen in Jerusalem ein und aus, und sprach freimütig im Namen des Herrn.29 Er redete auch mit den Heiden,Dies Wort: „Mit den Heiden“ ist sicher auszulassen, da es in den besten lateinischen Handschriften fehlt, ebenso wie im griechischen Texte und allen nichtlateinischen Übersetzungen. Paulus war damals noch nicht Heidenapostel. Kornelius ist der erste in die Kirche aufgenommene Heide, seine Aufnahme aber fällt später und geschah durch Petrus. Der heil. Paulus will seine Schuld sühnen, dass er gerade mit den hellenistischen Juden gegen den heil. Stephanus und den christlichen Glauben gewütet hat. - und stritt mit den griechischen Juden; diese aber suchten ihn zu töten.30 Da dieses die Brüder erfuhren, geleiteten sie ihn nach Cäsarea,Es ist die am Mittelmeere gelegene Stadt gemeint. Es wurde ihm schwer die Stadt zu verlassen, wo der Herr gelebt und gelehrt. Vergl. [Apg 22,17] - und entsandten ihn nach Tarsus.31 Die Kirche nun in ganz Judäa, Galiläa und Samaria hatte Frieden und wurde erbauet, wandelnd in der Furcht des Herrn, und mit dem Troste des Heiligen Geistes erfüllet.Ehe der Verfasser zur Darstellung der Aufnahme der Heiden in die Kirche übergeht, bietet er noch einige Züge aus dem Leben der ersten Kirche. Sie wurde erbaut: nahm innerlich an Kraft und äußerlich an Zahl ihrer Glieder zu. Sie wandelte in der Furcht des Herrn, d. i. in treuer Befolgung der Gebote Gottes. Man kann das Griechische auch wiedergeben: Vermöge des Zuspruches des Heil. Geistes (innerlich durch Erleuchtung, äußerlich durch die Predigt) wurde sie mit neuen Mitgliedern erfüllt. -32 Es geschah aber, dass Petrus,Ein Beispiel der Tröstungen des Heil. Geistes bietet die Visitationsreise des heil. Petrus. Wie er früher in Samaria tätig gewesen [Apg 8,14ff, Apg 17,25], so machte er jetzt allgemeine Rundreisen als Oberhaupt der Kirche. - als er alle besuchte, auch zu den Heiligen kam, die in Lydda wohnten.Lydda, im A. T. Lot [1Chr 8,12, Esr 2,33, Neh 11,34], lag nahe bei Joppe am Mittelmeer. -33 Daselbst fand er einen Menschen, mit Namen Äneas,Der Name weist auf einen Hellenisten. Da ihn der heil. Petrus besucht, war er wohl ein Christ. - der gelähmt war, und seit acht Jahren zu Bette lag.Petrus, auch in der Gnadengabe der Wunder am meisten vor anderen bevorzugt [Apg 5,15], spricht auch hier als Stellvertreter des Herrn, dessen Willen er kennt und dessen Macht durch ihn wirkt. -34 Und Petrus sprach zu ihm: Äneas! der Herr Jesus Christus macht dich gesund; stehe auf, und richte dein Bett zurecht. Und sogleich stand er auf.35 Da sahen ihn alle Bewohner von Lydda und Sarona,Sarona war eine durch Schönheit berühmte Ebene zwischen Joppe und Cäsarea. - und bekehrten sich zu dem Herrn.36 In JoppeJoppe, das heutige Jaffa, war der Jerusalem nächstgelegene Hafen, etwa 18 Kilometer (4 Stunden) von Lydda. - aber war eine Jüngerin, mit Namen Tabitha, was auf griechisch Dorkas heißt.Dorkas, d. i. Gazelle, war ein nicht unbeliebter Frauenname bei Orientalen, vergl. [Spr 5,19], und Griechen. Den Doppelnamen verdankt sie der zweisprachigen Bevölkerung von Joppe. Die Jüngerin Tabitha ist wohl eine aus der nochmals unzähligen Schar der gottgeweihten Jungfrauen, deren Familie die Armen des Herrn sind (V. 39) und deren Beschäftigung Beten und Wohltun. - Diese war voll guter Werke und Almosen, welche sie spendete.37 Es begab sich aber in jenen Tagen, dass sie krank wurde und starb. Als man sie nun gewaschen hatte, legte man sie in das Obergemach.38 Da aber Lydda nahe bei Joppe ist, sandten die Jünger, welche hörten, dass Petrus dort sei, zwei Männer zu ihm, und baten: Säume nicht, zu uns zu kommen!39 Petrus nun machte sich auf, und ging mit ihnen. Und da er angekommen war, führten sie ihn in das Obergemach. Und es standen um ihn herum alle Witwen, und weinten, und zeigten ihm die Unter- und Oberkleider, welche ihnen Dorkas gemacht hatte.40 Da hieß Petrus alle hinausgehen, kniete nieder, und betete. Dann wandte er sich zu der Leiche, und sprach: Tabitha, stehe auf! Sie aber öffnete ihre Augen; und da sie Petrus sah, setzte sie sich auf.41 Und er reichte ihr die Hand, und richtete sie auf, rief die Heiligen und die Witwen herein, und stellte sie ihnen lebend vor.42 Dies ward in ganz Joppe kund, und viele glaubten an den Herrn.43 Es geschah aber, dass er viele Tage in Joppe, bei einem gewissen Simon, einem Gerber, blieb.Die Gerberei galt bei den Juden, wegen der Beschäftigung mit Tierleichen, als unrein. Mit einer gewissen Freiheit wohnt Petrus dennoch bei einem Gerber; es sollte ihm aber in der Folge noch klarer werden, inwiefern die alttestamentlichen Vorstellungen von „rein“ und „unrein“ aufzugeben waren.